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Arthur Schnitzler, Hansgeorg Schmidt-Bergmann - Der Weg ins Freie
Publisher: Insel, Frankfur | 2002-02-01 | ISBN: 3458344942 | PDF | 463 pages | 1.49 MB


Der erste Roman von Arthur Schnitzler ist eine eingehende Diagnose der psychischen, sozialen und politischen Befindlichkeit der Wiener Gesellschaft gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Er verbindet eine Liebesgeschichte mit einer fassettenreichen Darstellung des komplexen Themenbereiches Judentum und Antisemitismus im Wien der Jahrhundertwende.
Inhalt: Die Hauptfigur des Romans ist ein talentierter junger Komponist namens Freiherr Georg von Wergenthin, der sich in die kleinbrgerlich-katholische Musiklehrerin Anna Rosner verliebt und mit ihr ein Verhltnis eingeht. Georg steht jedoch in der ffentlichkeit nicht zu ihr und denkt auch nicht an eine sptere Heirat. Als Anna schwanger wird, unternehmen sie eine lngere Reise in den Sden und kehren erst zur Entbindung nach Wien zurck. In einem eigens dafr gemieteten Huschen am Stadtrand bringt Anna ein totes Kind zur Welt. Georg ist erschttert, nimmt aber nur kurze Zeit spter ein Engagement als Kapellmeister in einer deutschen Provinzstadt an und trennt sich von Anna, wohl fr immer. Diese Geschichte ist eingebettet in eine personenreiche Schilderung der Wiener Gesellschaftskreise, in denen Georg hauptschlich verkehrt, mit Knstlern und Intellektuellen sowie Angehrigen des niederen Adels und des liberalen Grobrgertums. Da viele seiner Freunde und Bekannten Juden sind, wird er stndig mit der so genannten Judenfrage konfrontiert, wobei die einzelnen Personen des Romans das ganze Spektrum mglicher Antworten, vom Zionismus ber ein selbstbewusstes Bekennertum bis hin zur vollstndigen Assimilation, vorleben und vertreten.
Aufbau: Schon bald nach Erscheinen des Romans wurde Schnitzler von dem dnischen Kulturhistoriker Georg Brandes mit der Frage konfrontiert, ob er »nicht zwei Bcher geschrieben« habe. Brandes fand, dass die Liebesgeschichte »in nicht notwendiger Beziehung« zu der durch den Antisemitismus entstandenen neuen Lage der jdischen Bevlkerung Wiens stehe, denn Georgs Geliebte sei keine Jdin. Schnitzler selbst hat versucht, diese Doppelroman-Theorie zu entkften, indem er auf die Parallelen zwischen Wergenthin und anderen Romanfiguren hinwies. Fr den Einwand von Brandes spricht allerdings auch die Erzhlperspektive: Das Geschehen wird berwiegend aus dem Blickwinkel der Hauptfigur dargesellt, deren Gefhle und Gedanken oft in erlebter Rede dargestellt sind, whrend die Probleme und Nte der jdischen Figuren vorwiegend von auen gesehen werden. Die Verschrnkung der stark autobiografisch geprgten Liebesgeschichte – 1897 brachte Schnitzlers Geliebte Marie Reinhard ein totes Kind zur Welt – mit der »Judenfrage« ist tatschlich nicht zwingend, denn auch Wergenthin ist, im Gegensatz zu Schnitzler, kein Jude.
Wirkung: Der Weg ins Freie ist neben dem Drama Professor Bernhardi (1912) Schnitzlers bedeutendste Auseinandersetzung mit dem Thema Judentum und Antisemitismus im Wien der Jahrhundertwende. Von den Zeitgenossen wurde die Erzhlung aber vor allem als Schlsselroman gelesen und lste entsprechende Skandale aus. Schnitzlers hellsichtige Analyse des Wiener Judentums vor dem Ersten Weltkrieg findet heute seine Nachfolge in Romanen wie Gebrtig (1992) von Robert Schindel (* 1944), Suche nach M. (1997) von Doron Rabinovici (* 1961) und Die Vertreibung aus der Hlle (2001) von Robert R Menasse, die sich mit der Lage der Wiener Juden nach dem Holocaust auseinander setzen. R. Mi.

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