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Jaques Buval, "Der Todesbote"
Heyne Verlag, Mnchen | 2003-12-31 | ISBN: 3453874404 | 219 pages | PDF | 1,2 MB

Serienmrder wie Fritz Haarmann oder Jrgen Bartsch sind Millionen von Menschen ein Begriff. Gespannt verfolgt die breite ffentlichkeit Skandale wie um den mutmalichen Serientter Marc Dutroux. Doch Serienmrder gab es schon immer, und man wei um ihre abscheulichen Verbrechen. Neu ist viel mehr die eigenartige Faszination, die sie auf die massenmediale ffentlichkeit ausben. Auffllig ist auch die wachsende Freude an Gewaltdarstellungen und der seltsame Umgang mit Angst und Schrecken der Konsumenten dieser "Berichterstattung". Das alles bleibt bislang genauso unverstndlich wie die offensichtliche Gier, mit der sich Autoren auf das Serienmrdermotiv und Sexualverbrechen strzen, um Spannung zu erzeugen.
An solchen Erzhlmustern orientierte sich offenbar auch der Autor Jaques Buval in Der Todesbote. Die wahre Geschichte des Serienmrders Anatolij Onoprienko. Onoprienko hatte im Laufe der 1990er-Jahre in der Ukraine auf ungeheuerlich grausame Weise 52 Menschen gettet. Zwischenzeitlich war der Massenmrder keinesfalls auf der Flucht, sondern hatte auf "Reisen" nach Deutschland und anderen westeuropischen Lndern diverse, aber immer erfolglose Asylantrge gestellt. Das erschwerte der ukrainischen Polizei in seiner Heimat natrlich die Fahndung, so dass sie Onoprienko erst 1996 nach Jahren verzweifelter Suche und zum Teil absurden Grofahndungen -– eher zufllig –- auf die Spur kam.
In seinem Versuch zu einem Tatsachenbericht sttzt sich der Autor vor allem auf die Verhr- und Gerichtsprotokolle der ukrainischen Staatsanwaltschaft. Er gibt daraus teilweise minutis wieder, wie Onoprienko ttete und spart dabei kaum Details aus. Die Art, wie er Onoprienko ausfhrlich zu Wort kommen lsst, ist allerdings keinesfalls aufschlussreich, sondern wirkt eher obszn. Buvals Versuche zur Kontaktaufnahme mit Onoprienko, so wiedergegeben in einem Brief an den inzwischen zum Tode Verurteilten, wirken nicht nur unsglich naiv, sondern sind buchstblich rgerlich.
Buvals oftmals spekulativ gehaltener Bericht im Stil sattsam bekannter Illustrierten fhrt zu der Frage, was ihn zu diesem Buch angetrieben hat. Er verrt es uns nicht. Entsprechende Erluterungen oder Quellenangaben fehlen weit gehend. Zwar ist Buval ein durchaus renommierter "Serienmordexperte", doch das Buch schweigt sich ber solche Hintergrnde ebenfalls aus.
Ernst zu nehmende Alternativen zu dem Buch und zu dem durchaus interessanten Fall Onoprienko gibt es keine, weitere Hinweise finden Interessierte nur im Lexikon der Serienmrder von Peter und Julia Murakami. Dort wird zumindest das Bemhen um Wissenschaftlichkeit und angemessener dokumentarischer Zurckhaltung deutlich. Mit Der Todesbote gelangt man dagegen zu keiner tiefer greifenden Erkenntnis ber die Psychologie von Massenmrdern. Fazit: "True Crime" von seiner schlechtesten Seite. --Heinz Scheffelmeier
Kurzbeschreibung
Anatolij Onoprienko reiste drei Jahre lang quer durch die Ukraine und ttete dabei auf abscheuliche Weise 52 Menschen. Seine Motive bleiben bis heute im Dunkeln.Jaques Buval, Experte fr Serienmord, rekonstruiert das Leben und die Taten des skrupellosen Mrders.


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