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27 августа 2009 | Автор: Admin | Рубрика: Научная литература » Социология | Комментариев: 0

Jos Ortega y Gasset - Der Aufstand der Massen
Publisher: DVA | 2002-01-01 | ISBN: 3421017972 | PDF | 224 pages | 2.01 MB


OT La rebelin de las masas OA 1930 DE 1931Form Sachbuch Bereich Kulturphilosophie
Mit seinem kulturphilosophischen Essay Der Aufstand der Massen schuf Jos Ortega y Gasset eines der wichtigsten zeitdiagnostischen Werke der 1930er Jahre und errang internationale Bekanntheit.
Entstehung: Gustave R Le Bon beschrieb Ende des 19. Jahrhunderts erstmals das Phnomen der Vermassung in Europa (Psychologie der Massen, 1895). Die »Masse« wurde in der Folge ein wichtiger Terminus in vielen geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen, vor allem in Psychologie (Sigmund R Freud: Massenpsychologie und Ich-Analyse, 1921) und Soziologie (David Riesman: Die einsame Masse, 1950). Durch seinen Deutschlandaufenthalt von der Phnomenologie beeinflusst, nherte sich Ortega dem Thema der »Masse« mit der Notation von Alltagsbeobachtungen: Ortega macht die allgemein und berall sprbare »Tatsache der Anhufungen, der berfllung«, zum Ausgangspunkt seiner Betrachtungen.
Inhalt: Ortega sieht das ffentliche Leben Europas durch »das Heraufkommen der Massen zur sozialen Macht« bestimmt. Dabei betrachtet Ortega die Masse nicht als eigenstndiges Phnomen, sondern bezieht es auf jeden Einzelnen, der Bestandteil der Masse ist. Ihm geht es um das Gefhl der Zugehrigkeit zur Masse. Demnach zhlt jeder dazu, der sich fr zum Durchschnitt gehrig hlt und es ohne Bedauern akzeptiert, »wenn er merkt, dass er ist wie alle«. Dem ordinren Massenmenschen, »der die Unverfrorenheit besitzt, fr das Recht der Gewhnlichkeit einzutreten und es berall durchzusetzen«, stellt Ortega den Asketen gegenber, der innerhalb der Masse die Elite bildet. Whrend diese viel von sich fordert, fordert der sich der Masse als zugehrig definierende Mensch von sich gar nichts: Er ist und sieht sich als »Durchschnittsmensch«.
Die zunehmende Mediokritt durch Vermassung zerstre, so Ortega, die ursprnglich aristokratische Natur der menschlichen Gesellschaft. Verantwortlich fr diese Entwicklung sei das Gleichheitsideal der liberalen Demokratietheorien sowie die Erhhung des allgemeinen Lebensstandards infolge der industriellen Revolution: Politische Mitbestimmung, Angleichung des Bildungsniveaus und materielle Sicherheit der Masse fhrten dazu, dass die durch die Masse dominierte Gesellschaft keine anderen Normen, Bedrfnisse und Bestrebungen mehr anerkenne als ihre eigenen, weshalb die dem Liberalismus innewohnende Tendenz zur Vermassung dem Totalitarismus den Weg ebnen knne. Sollte die Masse ihre eigene Historizitt verkennen, indem sie die Errungenschaften des Liberalismus als selbstverstndlich ansieht, droht durch das Absterben der Vitalitt der Rckfall in die Barbarei. Wenn sich der Mensch aber der neuen Mglichkeiten, ber die er verfgt, bewusst werde und sie zu nutzen lerne, knne die Masse ihre Energie auf das Projekt einer neuen europischen Gesellschaft hin bndeln, damit etwas Neues, Greres entstehe.
Aufbau: In dreizehn Kapiteln entwickelt Ortega – phnomenologisch vorgehend – seine Theorie der Masse. Der darauf folgende Abschnitt Wer herrscht in der Welt? nimmt allein etwa ein Drittel des gesamten Essays ein und verschiebt die Thematik in Richtung einer Theorie der europischen Integration. So wird aus anfnglich schlichten deskriptiven Alltagsbeobachtungen berfllter Theater und Straenbahnen schlielich die Forderung der Errichtung der »Vereinigten Staaten von Europa«.
Wirkung: Der Haupteinwand gegen Aufstand der Massen betrifft die theoretische Simplizitt des dichotomischen Aufbaus der Persnlichkeitstheorie (Massenmensch versus asketische Elite) und der Zivilisationstheorie (Barbarei vs. Zivilisation). Dennoch wurde das Buch in zehn Sprachen bersetzt und beeinflusste in vielen europischen Lndern die intellektuelle Diskussion der 1930er Jahre. Whrend einige Gedanken zur europischen Integration heute aktueller sind denn je, kndigt sich ein postmoderner Paradigmenwechsel von der Masse hin zum Individuum an. Bereits 1971 konstatierte Aaron Wildavsky in The revolte against the masses einen sozialen Wandel von der Masse hin zum Subjekt, und gegenwrtige Publikationen besttigen diese Tendenz: So beschreibt z. B. der Soziologe Ulrich Beck in Risikogesellschaft (1986) die Individualisierung und Diversifizierung der sozialen Verhltnisse im Deutschland der »reflexiven Moderne« und bertrgt in Schne neue Arbeitswelt (2000) die kantische Ethik auf die heutige Zeit. M. F.

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